Geburtstagswünsche im Gedicht |
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veröffentlicht am 17.September 2007 | Autor: Silvia Kühn
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Zu den Festen, für die am häufigsten private Gedichte verfasst werden, gehören die Geburtstage.
Mütter schreiben für ihre Kinder; Enkel für ihre Großeltern und Geschwister füreinander.
Diese Gedichte nennen Vorzüge des Geburtstagskindes und weisen oft einen Hinweis auf Geschenke auf, die ihm überreicht werden.
Manchmal neigen Eltern dazu, ihre Kinder nachhaltig dazu anzuweisen, Reime in das Gedicht für den Geburtstag einzubinden. Diese Reime wirken dann jedoch sehr oft gewollt und beim Zuhören ist erkennbar, dass viele der Reimwörter nur verwendet worden sind, um einen solchen zu erzwingen.
Besser ist es, die Geburtstagswünsche in Gedichtform ohne Reim zu übermitteln; moderne Gedichte müssen weder ein festes Reimschema noch ein festes Versmaß aufweisen.
Ein sehr schönes gestalterisches Element besteht darin, dass die Anfangsbuchstaben der einzelnen Verse den Vornamen des Geburtstagskindes und eventuell einen Wunsch bilden.
Dieses gestalterische Element muss nicht im ganzen Gedicht durchgehalten werden; es reicht die Anwendung in einer Strophe.
Hat eine Ulrike Geburtstag, so beginnt in einer Strophe der erste Vers mit U, der zweite mit L, der dritte mit I, bis der sechste mit einem E beginnt.
Kinder benötigen, um in dieser Form zu dichten, sicher die Unterstützung eines Elternteils. Auf diese Weise kann die Formulierung eines Wunschgedichtes zum Geburtstag ein gemeinsames Erleben von Eltern und Kind sein.
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