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Handyvertrag oder lieber eine Prepaidkarte für Kinder und Jugendliche?

veröffentlicht am 9.August 2007 | Autor: Jan Linnemann   

Ein Mobiltelefon gehört bei der heutigen Jugend zur medialen Grundausstattung.
Während 1998 nur 8% der 12 bis 18 jährigen ein Handy besaßen waren es 2006 bereits 92%.
Mit der Anschaffung eines Mobiltelefons für die Kinder oder Jugendlichen stehen Eltern vor der Frage einen Handyvertrag zu nehmen oder eine Prepaidkarte.

Handyverträge werden meist über einen Zeitraum von 12 bis 24 Monaten abgeschlossen. Es gibt eine nahezu unüberschaubare Vielfalt von Tarifen. Die Minutenpreise sind meist niedrig jedoch fällt eine monatliche Grundgebühr oder ein Mindestumsatz an.
Vielfach gibt es bei Vertragsabschluss ein neues aktuellen Handy gratis oder stark verbilligt dazu. Da es bei den Jungs und Mädchen heute vor allem auf ein angesagtes Handy Modell ankommt, ist ein gratis Handy oder ein Handy Bundle schon ein starkes Argument.

Für die Eltern ist die Kostenkontrolle aber meist wichtiger. Bei einer Prepaid Karte. können nur die aufgeladenen Kosten vertelefoniert werden somit kann es keine unliebsamen Überraschungen geben. Die Minutenpreise haben sich mittlerweile den Vertragspreisen angenähert. Allerdings gibt es bei den Prepaid Paketen meist nur veraltete Handy Modelle.

Die Frage was nun besser ist für Kinder und Jugendliche kann konform mit der Statistik beantwortet werden.
Laut dieser haben zwei Drittel der Jugendlichen eine Prepaid Karte und nur ein Drittel einen Festvertrag. Dabei haben bei den 12-13 jährigen nur 16% einen Vertrag während die 17-19 jährigen bereits zu 50% einen Vertrag haben.

Als Fazit kann man sagen das sicherlich als Einstieg bei den jüngeren eine Vorkasse Karte empfehlenswert ist. Damit können die Kids den verantwortungsvollen Umgang mit den Kosten lernen. Später kann es dann auch ein Vertrag sein der auf den Benutzertyp abgestimmt ist.

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Autor: Jan Linnemann
Titel: Handyvertrag oder lieber eine Prepaidkarte für Kinder und Jugendliche?
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